Hej und herzlich willkommen!

Ich bin Ulrich:
Auf Entdeckungsreise durch die
innere und äußere Welt mit meinem
Herzen, Notizbuch und Kamera.

ULRICH

Ich hatte das große Glück, schon als Kind im Ausland zu leben, viele Länder zu besuchen und meine Sommer auf dem Wasser zu verbringen. Dem Drang, rauszukommen und mehr von der Welt zu sehen, folgte die Berufswahl ins Cockpit eines Verkehrsflugzeugs. Fürs Reisen bezahlt werden klingt perfekt, doch nach spätestens drei Tagen muss ich immer den Heimweg antreten.

Also ziehe ich auch in meiner Freizeit um die Welt. Meine Sehnsuchtsliste ist lang: totale Sonnenfinsternisse, Polarlicht in Skandinavien, den Pacific Crest Trail wandern, die Panamericana fahren, mit dem Segelboot den Atlantik überqueren (danach vielleicht in die Südsee), Sternschnuppenschauer und feuerspeiende Vulkane bestaunen, mit dem Gleitschirm hoch an Berggipfeln vorbei fliegen und eines Tages als Astronaut die Erde von oben betrachten.

Am liebsten lebe ich mit leichtem Gepäck, denn glücklich macht nicht der Besitz, sondern die Erlebnisse und die Menschen, mit denen wir sie teilen. Immer dabei sind Notizbuch und Kamera, um meine Erlebnisse, Gedanken und Erkenntnisse in Wort und Bild festzuhalten!

SIRIUS

Sirius ist ein Volvo XC60. Mit dem Serienfahrzeug habe ich schon einige beeindruckende Orte erkundet, auch abseits befestigter Straßen. Den Namen bekam er durch meine Liebe zur Astronomie. Sirius ist der hellste Stern am Nachthimmel und ganz in der Nähe des Orion (dazu mehr im nächsten Abschnitt).

Im Sommer trägt er ein Autohome Airtop Dachzelt mit 205×145 cm Fläche zum Schlafen und im Kofferraum eine selbst gebaute Küche mit zweiflammigem Kocher, Kühlschrank, elektrischer Wasserversorgung (auch zum duschen!) und viel Stauraum. Der Wasservorrat beträgt 90 l und Strom kommt aus einer 100 Ah Lithium-Batterie, die beim Fahren, über Solarzellen oder mit Landstrom geladen wird. Nur die Toilette muss ich mir bei Bedarf suchen.

ORION

Das neueste Familienmitglied ist ein 35 Jahre alter Steyr 12M18, übernommen aus Altbestand des Österreichischen Bundesheeres. Der Lkw ist bereits komplett restauriert – altbewährte Technik in schlichtem, modernem Gewand.

2024 erhielt er einen isolierten Koffer, flexibel über einen Zwischenrahmen mit dem Chassis verbunden, das nun zum tiny house mit allen Annehmlichkeiten wird: Küche, Bad, großem Bett und sogar Holzofen.

Mit dieser mobilen Ferienwohnung will ich in Etappen die Welt entdecken, ein paar Wochen bis Monate am Stück. Leben wie Thoreau auf 12 Quadratmetern mit allem, was ich zum Leben brauche.

KINTSUGI/TANCHO

Was fehlt? Genau: ein Boot! Damit ich auf diesen Planeten nicht nur die Kontinente entdecken kann, sondern auch seine Meere. Die wertvollsten Momente meiner Kindheit aufleben lassen und weiterführen, an 9.000 Jahre Seefahrtgeschichte anknüpfen. In einsamen Buchten ankern, den Wind und die Gischt auf der Haut und in den Haaren spüren, eins mit der Natur sein.

Bei der Namensfindung bin ich noch unschlüssig, witzigerweise kommen beide Kandidaten aus Japan. Kintsugi bezeichnet die Kunst, zerbrochenes Porzellan mit Gold zu reparieren und dadurch zu etwas noch wertvollerem zu machen. Tancho(zuru) ist der Kranich, Symbol für Treue, Glück, Liebe und langes Leben.

UND NUN?

Ich habe all meine social media Accounts gelöscht (nachdem ich Jaron Laniers Buch zum Thema gelesen habe). Ich will keine Performance liefern. Kein bedeutungsloser content sein, ich der Hauptdarsteller und meine Erinnerungen die Episoden in der TV-Serie meines Lebens. Das Leben ist so kurz und wertvoll. Je mehr wir es durch den Bildschirm erleben, desto weniger leben wir es. Es ist Zeit, offline zu gehen. Zeit zu leben, Zeit zu spielen! Kommst du mit?

PS: Auf Substack gibt es noch ein paar Texte von mir. Etwas in dieser Art – Essays, ergänzt durch Fotos und evtl. längere Videos – will ich eines Tages wieder veröffentlichen. Dann aber unabhängig von big tech, auf meiner eigenen Website.